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Maare

Maare sind kraterförmige Bodenvertiefungen vulkanischen Ursprungs. Bei so genannten phreatomagmatischen Explosionen trifft kaltes Grundwasser auf heiße Gesteinsschmelze, das Magma, und verdampft explosionsartig. Durch die Explosion entsteht in der Erdoberfläche eine rundliche oder ovale, trichterförmige Vertiefung, die im Laufe der Zeit durch Sedimentation und Erosion abflachen kann. Oft sind Maare von einem Ringwall aus Lockermaterial umgeben, das bei der Entstehung aus dem Trichter geschleudert wurde. Das Wort Maar kommt vom lateinischen mare, was Meer bedeutet.

Ein Maarkessel, der das ganze Jahr über mit Grund- und Niederschlagswasser gefüllt ist, wird Maarsee genannt. Beispiele für Maarseen sind die drei Dauner Maare und das Pulvermaar. Das kreisrunde Pulvermaar hat heute einen Durchmesser von ca. 1km und ist mit 70m Tiefe einer der tiefsten natürlichen Seen Deutschlands, Geologen schätzen, dass der Krater nach seiner Entstehung etwa 200m tief war und einen etwa 50m hohen Ringwall hatte, beides flachte sich im Laufe der Zeit durch Erosion ab.

Trockenmaare sind mit Sediment aufgefüllte, trockengefallene oder vom Menschen trockengelegte Maarseen, ein Beispiel ist das Eckfelder Maar. Einige Trockenmaare können sich nach schneereichen Wintern oder starken Niederschlägen kurzzeitig partiell mit Wasser füllen.

Alle bisher genannten Maare liegen in der Vulkaneifel, in der sie das Landschaftsbild entscheidend prägen, aber auch in der Schäbischen Alb gib es Maare, beispielsweise das Trockenmaar Randecker Maar. Außerhalb Europas sind Maare auch in den USA, in den Staaten Alaska und New Mexico, zu finden.