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Vulkane in Australien

Seit jeher haben uns Vulkane fasziniert und zur gleichen Zeit mit Schrecken erfüllt. Diese funkensprühenden und lavaspuckenden Urgesteine sind Untergang und Attraktion in einem. Am bekanntesten ist die Geschichte vom Ausbruch des Vesuvs. Immer noch reisen Unmengen von Touristen nach Pompeji, um die Überreste der Katastrophe mit eigenen Augen zu sehen.

Aber auch auf unserem flächenmäßig sechst größten Staat der Erde, Australien, sind einige der Naturgiganten zu finden. Auf den Heard und McDonaldinseln, eine unbewohnte Inselgruppe im südlichen indischen Ozean, steht der Big Ben. Mit seinen 2.745 Metern Höhe und einer Fläche von 380 km² bedeckt er fast die gesamte Insel. Der Vulkan ist vollkommen von Schnee und Eis bedeckt, nur in der Mitte des 70 Meter tiefen Kraters befindet sich geschmolzene Lava. Registrierte Ausbrüche gab es zehn, der letzte 2001. Mount Conobolas ist mit seinen 1.395 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Berg im Westen von New South Wales. Da der Berg vulkanischen Ursprungs ist, nutzen die Australier die fruchtbare Erde zum Weinanbau. In Queensland ist vor allem der Mount Gambier zu bewundern. Bekannt ist die Gegend für seine vulkanischen Kraterseen, insbesondere dem Blue Lake. Dieser See nimmt in den wärmeren Monaten eine intensive, unnatürliche Blaufärbung an, die auf der veränderten Lichtbrechung durch aufsteigende kleinste Kalziumkarbonat-Teilchen beruhen soll. Im Mount Eccles Nationals sind mehrere kleinere Berge vulkanischen Ursprungs. Lavaablagerungen und Kraterseen sorgen für viele Besucher.

Trotz der Vielzahl der Frühwarnsysteme und vieler neuer Erkenntnisse auf diesem Gebiet wird sich bei Vulkanausbrüchen eine gewisse Unberechenbarkeit nie ganz ausschalten lassen. Und vielleicht ist es genau das, was die Giganten so faszinierend macht.

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