Vulkantypen

Schildvulkane
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Schichtvulkane
Lockerstoffvulkane
Calderavulkane

Vulkane in

Nordamerika
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Entstehung

Schildvulkane sind sehr flache Vulkane mit einer Hangneigung von meist nicht mehr als 5°, welche stattdessen eine sehr große Ausdehnung annehmen können. Diese Form der Schildvulkane entsteht durch die sehr dünne Lava die beim Austritt eine hohe Flissgeschwindigkeit entwickelt und sich somit weit ausbreiten kann. Diese schnellfliessende Lava entwickelt bereits bei einem geringen Gefälle von wenigen Grad eine so hohe Geschwindikeit, dass sie vor der Abkühlung weite Strecken zurück legen kann.
Die dünnflüssige Lava der Schildvulkane mit einer Temperatur von 1000°C - 1250°C entsteht durch einen geringen Anteil von Gas und Siliziumdioxid und gibt den Schildvulkanen aufgrund ihrer rotglühenden Farbe auch den Beinamen Rote Vulkane. Die Lava der Schildvulkane kann sich über hunderte Quadratkilometer ausdehnen und wird bei der Erstarrung zu Basalt.

Vorkommen

Schildvulkane sind mit etwa 90% die am häufigsten vorkommenden aktiven Vulkane der Erde, bezieht man auch alle inaktiven Vulkane mit ein, so beträgt ihr Anteil sogar etwa 95%. Schildvulkane entstehen vor allem an auseinanderdriftenden Lithosphärenplatten, also den Grenzen zwischen Erdplatten welche sich auseinander bewegen und dadurch Freiräume schaffen, aus denen die Magma austreten kann. Die meisten dieser Schildvulkane befinden sich am Meeresgrund und einige sind verantwortlich für die Entstehung großer Inseln wie Hawaii oder Island. Aber auch in Deutschland gibt es einen Schildvulkan, den Vogelsberg in Hessen, dieser ist jedoch bereits seit sieben Millionen Jahren inaktiv.

Mauna Loa
Der Vulkan Mauna Loa auf Hawaii